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Unsere Chronik

SportKultur Stuttgart e.V.: Eine Erfolgsgeschichte aus fünf Teilen

2009

SKG Hedelfingen, SKV Rohracker, TV Hedelfingen und VfL Wangen kämpfen mit den gleichen Problemen:

• Mitgliederschwund
• gekürzte Zuschüsse der Stadt Stuttgart
• Notwendigkeit, Sportangebote dem sich ändernden Bedarf anzupassen

Die Stadt Stuttgart unterstützt die Fusionierung von Vereinen, um Synergieeffekte künftig zu nutzen. Das Sportamt der Landeshauptstadt lädt 18 Vereine zu Sondierungsgesprächen.

Noch in 2009 trifft man sich zu einem ersten Fusionsgespräch. 

2010

Im Juli fand eine Klausurtagung mit den Vorständen und Abteilungsleitern aller Vereine statt. Eine neue gemeinsame Jugendgruppe der Volleyballspieler wird im Vorgriff auf die Fusion gegründet.

2011

Anfang des Jahres folgten 250 Mitglieder der fusionswilligen Vereine der Einladung zu einer Informationsveranstaltung mit der Möglichkeit, Wünsche, Kritik und Bedenken zu äußern.

Am 12. Juli 2011 stimmten die Gründungsvereine auf außerordentlichen Hauptversammlungen der Fusion zu. Von 504 teilnehmenden Mitgliedern stimmten lediglich 19 dagegen. Damit war die Fusion offiziell vollzogen.

Der Gründungsvorstand wurde einstimmig gewählt: Rolf Glemser (VfL Wangen) und stellvertretend Manfred Bodenhöfer (SKV Rohracker), Rainer Dittrich (TV Hedelfingen) und Bernd Steißlinger (SKG), weiterhin Ulrich Strobel (Finanzen), Wolfgang Heimsch, Dr. Walter Trösch und Gerhard Ziegler. Weiter in der neuen Vereinsführung vertreten waren Marko Baisch, Erwin Binder, Ilona Fritz, Hedwig Rebmann, Stephan Rößler, Dr. Hans Säurle und Renate Steenfatt.

 

Der Gründungsvorstand 2011

2012

Bis Anfang 2012 wurde eine Neuorganisation aller 16 Abteilungen vorgenommen.

Am 30. Juni 2012 wurde die Fusion mit einem Festakt und einer Hocketse gefeiert – zugleich als Feier des 125-jährige Bestehens, da die Gründungsvereine SKV Rohracker, TV. Hedelfingen und VfL Wangen 1887 gegründet worden waren.

2013

Einweihung der „GolfKultur Stuttgart”, der ersten öffentlichen Golfanlage in Stuttgart auf dem Gelände des früheren Fußballplatzes und der Tennisplätze „auf dem Steinprügel”.

2015

Aufnahme des SV Obertürkheim und damit verbunden die Ausweitung des Sportangebots auf die „andere” Neckarseite.

 

Die Chroniken der Gründungsvereine

Chronik der SKG Hedelfingen bis 2009

Die Sport- und Kulturgemeinschaft Stuttgart-Hedelfingen e.V. (SKG) unterhielt kein Vereinsarchiv und verfügte auch über keine vollständige Chronik. Auch Zeitzeugen sind nur noch spärlich vorhanden, deshalb war es schwierig, die Vereinsgeschichte bis ins letzte Detail zu rekonstruieren.

 

1909 Gründung des Fußballklubs Viktoria

Die Wurzeln der SKG-Geschichte reichen bis ins Jahr 1909 zurück, als der unter schwarz-gelben Vereinsfarben spielende „Fußballklub Viktoria” gegründet, jedoch wenige Jahre später wieder aufgelöst wurde. Der nächste Versuch, den Fußball in Hedelfingen zu etablieren, wurde 1913 mit der Gründung der „Sportvereinigung Hedelfingen” unternommen.

 

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Chronik des TV Hedelfingen bis 2009

1887 Ursprung der Sport- und Kulturbewegung

Genau wissen wir es nicht. Verbürgt ist nur, dass sich am 13. November 1887 22 Hedelfinger trafen, um einen Turnverein zu gründen. Wie das Wort es sagt, stand damals eine einzige Sportart im Programm: Turnen, zu dem auch – fast vergessen – Tauziehen gehörte. Dies entsprach dem damaligen Zeitgeist und dem Bewusstsein in der Bevölkerung, das zur fast gleichzeitigen Gründung ähnlicher Vereine in den Stuttgarter Vororten führte. Man wollte turnen und das vor Ort, und man ging damals nicht in den Nachbarort, um miteinander zu turnen… 1903 gab es dann eine Sängerabteilung, in der sich die meist männlichen Sangesfreunde trafen. Gauturnfeste und Sängerfeste wechselten sich ab und Zeitgenossen fragten sich, ob es sich hier um singende Turner oder turnende Sänger handelt. Athleten und Faustballer, dann auch noch Fußballer und 1930 kamen noch die Handballer dazu. Feldhandball, heute so gut wie ausgestorben, war damals das Freizeitvergnügen.

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Chronik des SKV Rohracker bis 2009

1887 Ursprung der Sport- und Kulturbewegung

Alles begann 1887 in Rohracker mit der Gründung des Turnerbundes Rohracker, dem sich 1899 die Arbeiter-Turn- und Sportbewegung anschloss. 1893 folgte der „Gesangsverein Vorwärts”, 1914 der Touristenverein „Die Naturfreunde”. Als erster bürgerlicher Verein entstand 1901 der „Radfahrverein 01”. Nach dem ersten Weltkrieg folgte 1924 der Arbeiterfahrverein „Solidarität”, 1926 der „Musikverein Rohracker” und von 1927 bis zum Beginn des Verbotes durch den Nationalsozialismus die Theaterabteilung. Diese wurde landesweit bekannt durch Stücke wie „Der Postmichel von Esslingen”, „Cyankali” und die Uraufführung des „Bauer Baetz” von Friedrich Wolf. Abgeschlossen wurde die Entwicklung der Abteilungen durch die Gründung des Fußballvereins „Sportfreunde Rohracker 1932”.

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Chronik des VfL Wangen bis 2009

Gründungsjahr 1887

Die Geschichte des VfL Stuttgart-Wangen e.V. zeigt, dass es in den 125 Jahren des Vereins immer wieder, meist durch äußere Einflüsse begründete, Kooperationen und Fusionen gab. Am 15.8.1887 wurde der erste Verein von 35 Männern unter dem Namen Turnverein Wangen 1887 gegründet. Schon 1893 führte der Verein das Gauturnfest durch. 1903 wurde eine Sängerabteilung gegründet, 1919 eine Fußballabteilung, 1924 eine Handballabteilung und 1935 eine Ski- und Wanderabteilung. Bereits 1911 konnte der TVW sein erstes eigenes Vereinsheim am Schlangenweg einweihen.

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Chronik des SV Obertürkheim bis 2015

1919 Schiverein-Gründung

Am 3. Dezember 1919 wurde im Gasthaus zum Anker in Stuttgart­-Obertürkheim der „Schiverein Obertürkheim“ gegründet.

Schon die erste Ausfahrt im Winter 1920 ging zur Katharinenlinde. In den darauf folgenden Jahren gab es wegen der schlechten wirtschaftlichen Verhältnisse nach dem ersten Weltkrieg nur wenige Aktivitäten, erst im Winter 1928/29 begann die Entwicklung des Vereins Fahrt aufzunehmen. Der erste Vereinslauf wurde im Winter 1930/31 auf der Katharinenlinde veranstaltet. Man hielt regelmäßig Zunftabende ab. Im Winter 1934/35 übernahmt der SVO das „Deutsche Haus im Walsertal”.

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