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Berichte Mittwochsradler

Jahresbericht der Mittwochsradler 2020

 

Die Radsaison der Mittwochsradler der SportKultur Stuttgart verlief in der Saison 2020 gänzlich anders als geplant.

Der eigentliche Start in die neue Saison sollte nach der Zeitumstellung auf die Sommerzeit erfolgen. Dann wurde wegen der Conora-Pandemie u.a. auch der Sport verboten. Teilweise war in Bayern mehr erlaubt als in Baden-Württemberg. Und so blieb nichts anderes übrig, als den steten Blick in die amtliche Corona-Seite des Landes Baden-Württemberg zu werfen.

Am 21. Juni 2020 war es dann endlich so weit: die erste gemeinsame Radausfahrt konnte erfolgen. Und es war eine kleine Gruppe von Radlern die sich einfanden. Die höchste Teilnehmerzahl an einer Ausfahrt waren 10 Mitradler, die niedrigste drei.

Es konnten 12 Abendfahrten, 8 ganztägige Radtouren und 3 Radtouren beim Radler-Weekend durchgeführt werden.

Die ganztägigen Radtouren fanden, bedingt durch den späten Start in die Saison, teils an Sonntagen und teils mittwochs statt. Die Fahrten gingen ins Remstal, ins Voralbenland, ins Glems- und Enztal, auf die Filder, auf die Schwäbische Alb, an den Ebni-See, Richtung Heilbronn und ins Heckengäu.

Am Radler-Weekend nahmen nur vier Radler teil. Es war eine kleine, aber sehr harmonische Gruppe, die viel Spaß miteinander hatten.

Die erste Radtour am Anreisetag ging direkt vom Hotel in Siegelau aus. Sie führte nach Sexau und in Richtung Rheinebene. Dann wurde in Denzlingen ins Elztal gewechselt und über Waldkirch radelte man wieder zurück nach Gutach-Siegelau.

Die zweite Fahrt wurde von einem Radler gewünscht, der dann doch nicht am Weekend teilnahm. Mit den Autos fuhr das Grüppchen nach Denzlingen und von dort aus mit dem Rad nach Freiburg. Eine kleine Sigthseeing-Tour wurde unternommen und dann die 8km lange Steigung bis zur Schauinslandbahn zurückgelegt. Die Warteschlange vor der Bahn war immens groß und so beschlossen die Freunde einfach per Rad auf den Schauinsland rauf zu kurbeln. Gesagt, getan und oben wurde mit tollem Ausblick Rast gemacht. Die 18 km lange Abfahrt durch das Münstertal bis hinab nach Staufen war schon ein besonderer Genuss. Und die Rückfahrt über Freiburg nach Denzlingen zu den geparkten Autos war dann auch nicht mehr weit.

Der 3. Radeltag ging in eine ganz andere Richtung. Mit den Autos fuhr man durch das Höllental hinauf nach Kirchzarten. Und von dort aus ging es mit dem Rad weiter. Der Titisee wurde bewundert; Neustadt, Kappel und Lenzkirch waren die nächsten Stationen. In Bondorf ging es abwärts bis zur Steinasäge und auf romantischen Waldwegen (Radwege) bis Schluchsee. Diese Tour erforderte teilweise sehr viel Kraft, bedingt durch die nur gesplitteten Radwege. Deshalb war man sich schnell einig, die Rückfahrt von Schluchsee bis Hinterzarten mit der Bahn zu machen.

Das Hotel „Bären“ in in Siegelau war eine sehr gute Wahl und die Küche einfach hervorragend. Nachdem das Wetter sehr freundlich war, konnten die Freunde jeden Abend auf der Terrasse schlemmen und fachsimpeln.

Der Abschlusstreff fiel wieder einer Corona-Verordnung zum Opfer - leider.

Die erfolgreichsten Radler waren: 1. Platz Günter Seiffer mit 852 km, 2. Platz Gerhard Baur mit 781 km und Champion in der M-Klasse (rein muskelbetriebenes Rad) wurde Ute Dietrich mit 409 km.

Wir werden versuchen am Mittwoch 2. Dezember 2020, Mittwoch 13. Januar 2021, Mittwoch, 3. Februar 2021 und am Mitwoch 3. März 2021 einen Radler-Stammtisch zu machen. Jeweils um 19 Uhr bei „Stogi“.

Gisela Maier

                                                                                                                                                                 

                                                                                                                                                                  

                                                                                                                                                                  

 

Zwei herbstliche Radtouren zum Abschluss

Die Radsaison der Mittwochsradler der SportKultur Stuttgart ist mit Ende der Sommerzeit auch abgeschlossen. Die beiden letzten Radtouren waren ganztägige Ausfahrten, die bei schönem und trockenem Herbstwetter nochmals so richtig genossen werden konnten. Die Beteiligung allerdings war klein und sehr übersichtlich. Und die Leader der Gruppe waren froh, dass alle ganztägig angebotenen Radtouren, in dieser verkürzten Radsaison, alle durchgeführt werden konnten.

Eine Sonntags-Radtour führte die Mittwochsradler in Richtung Heilbronn. Mit der S-Bahn erreichte man Bietigheim und dann ging es mit dem Rad weiter. Über Pleidelsheim und Steinheim erreichte die Gruppe das Bottwartal. Nach einem Telefonat mit dem ausgesuchten Restaurant, musste der geplante Mittagsstopp wegen Platzmangel auf Grund von Konfirmationen kurzfristig umgeplant werden. Und so kehrte man in Beilstein im „Ochsen“ ein.

Der Anstieg, so kurz nach dem Mittagessen, war gar nicht so herb wie gedacht und bald bog man ins Schozachtal ein. Wenig Radler waren auf der Strecke und die Route über die gut ausgebauten Wege war herrlich. In Horxheim wurde dann der Neckar überquert und ein heftiger Anstieg nach Nordheim musste gemeistert werden. Dafür war der Ausblick über Heilbronn und Umgebung sehr beeindruckend. Über Lauffen und Besigheim radelten die Freunde wieder nach Bietigheim. Und mit der S-Bahn fuhr man zurück bis Nordbahnhof und dann mit dem Rad den Rosensteinpark hinab nach Hause.

Die letzte ganztägige Radtour wurde dann an einem Mittwoch durchgeführt. Ziel war das Heckengäu. Auch diesmal wurde die Anfahrt zunächst mit der S-Bahn gemacht. Ab Ditzingen ging es dann mit dem Rad weiter. Zunächst ganz relaxt durchradelte die Gruppe das Glemstal bis Leonberg. Dann wurde Renningen angesteuert und über Malmsheim erreichte man schließlich Weil der Stadt. Den schönen alten Stadtkern hätte man mehr genießen können, wenn die Straßen nicht gepflastert wären, denn diese Rüttelei kann keine Freude bei einem Radler hervorrufen.

Dann bogen die Mittwochsradler in das Würmtal ein und radelten über Schafhausen nach Döffingen und dann auf dem Sindelfinger Weg bis hinein in den Altstadtkern von Sindelfingen. Und dort konnte, dank des milden Wetters, im Freien das Mittagessen eingenommen werden.

Auf teils gänzlich unbekannten Wegen erreichte die Gruppe Stuttgart-Vaihingen. Über Degerloch und Gablenberg kam man wieder ins Neckartal und erreichte die heimatlichen Gefilde.

Die Radtouren hatten eine Länge von 77 km und 64 km  und sie waren ein herrlicher Abschluss der Radsaison 2020.

Gisela Maier

 

Mittwochsradler am Ebnisee

Und wieder einmal hatten die Leader der Mittwochsradler der SportKultur Stuttgart eine, eigentlich für sonntags vorgesehene, Radtour auf einen Mittwoch verlegt.

Das Wetter sah gut aus, es war lediglich etwas kühl, aber dagegen gibt es ja die passende Kleidung.

Die Radwege zum Ebnisee kannten die meisten Radler, aber diesmal wurde eine ganz andere, eigentlich unübliche Strecke gewählt. In Bad Cannstatt wurde in die S-Bahn gestiegen und ab Winnenden wurde dann losgeradelt. Zunächst radelte die Gruppe abwärts und bog dann nach Leutenbach ab. Kurz danach war dann allen klar, dass ab jetzt eine hügelige Strecke anstand, die allerdings immer wieder schöne Ausblicke bot. Über den Stiftsgrundhof ging es weiter nach Waldrems und Unterweissach. Auf der wenig befahrenen Landstraße erreichten die Mittwochsradler Auenwald. Und hier begann der heftige Anstieg nach Sechselberg. Weiter hügelig erreichten die Freunde Althütte und dann den Ebnisee. Dieser romantische See wurde umradelt und nachdem es dort keine Möglichkeit zu einem Einkehrschwung gab, wurde der Weg fortgesetzt. Bei der Lauffenmühle konnte dann der Mittagstopp stattfinden. Es war eine gemütlich Einkehr, die wegen dem kühlen Wetter allerdings nicht auf der wunderschönen Sonnenterrasse, sondern im Innenbereich stattfinden musste.

Ab hier war die Radstrecke eine reine Genusstour. Es gab kaum noch Steigungen und der gut ausgeschilderte Radweg durch den Wald schien ewig abwärts zu gehen. In Rudersberg erreichten die Radler das Wieslauftal. Das nächste Ziel war Schorndorf, das in zügigem Tempo erreicht wurde.

Beim Eisessen wurde besprochen wie weit die Teilnehmer noch fahren wollten. Schnell war man sich einig, dass man mit dem Rad vollends nach Hause radeln könnte. Denn im Remstal standen keine nennenswerte Steigungen mehr an. So machte man sich auf den Heimweg. Es ging weiter nach  Winterbach, Beutelsbach, Fellbach und über Luginsland hinab in heimatliche Gefilde.

84 km wurden geradelt und alle waren sich einig, dass diese „Ebnisee-Tour“ einfach toll war.

Gisela Maier    

Mittwochsradler auf der Schwäbischen Alb

Die Mittwochsradler von der SportKultur Stuttgart absolvierten eine sehr schöne Radtour auf der Schwäbischen Alb. Auf der Schwäbischen Alb zu radeln ist immer ein Genuss und manch einer denkt, da ist man oben und es ist bequem und flach zu radeln. So kann man sich täuschen!

Die Gruppe fuhr mit der Bahn wirklich hinauf auf die Alb, nämlich bis Amstetten. Von dort aus war der eigentliche Start der Radtour. Nach einigen hundert Metern kam schon der erste heftige Anstieg, der auch nicht einfach umgangen werden konnte. So kam das erwärmende Einradeln diesmal ziemlich zu kurz. In Amstetten Dorf gab es eine kleine erholsame Strecke, bis der nächste Anstieg bevor stand. Allerdings boten sich den Radlern auch herrliche Ausblicke auf der Anhöhe. Die Radelstrecke führte über Türkheim und Aufhausen, mit noch einigen Anstiegen, bis nach Drackenstein. Und hier konnten sich die Mittwochsradler über eine schöne, lange Abfahrt hinab ins Filstal freuen. Es waren kaum Autos unterwegs und der Straßenbelag war einfach perfekt. Ein Genuss!

Und nun begann der einfache Teil dieser Radtour. In Gosbach wurde ins Filstal eingebogen und abwärts ging es weiter in flottem Tempo. Bad Ditzenbach wurde passiert und in Hausen, kurz vor Bad Überkingen, wurde dann Mittagsrast gemacht.

Gut gestärkt und erholt radelten die Freunde weiter nach Geislingen und immer weiter an der Fils entlang bis nach Göppingen. Am Marktplatz gab es noch den obligatorischen Eisstopp. Es stand von vornherein noch nicht fest, wie lange diese Radtour werden würde. Und so radelten die Mittwochsradler munter weiter nach Uhingen, Ebersbach, Reichenbach bis Plochingen. Und hier wurde beschlossen, dass hier das Ende der Radtour sein wird.

Mit der S-Bahn kam die Gruppe dann wieder nach Hause und freute sich über 83 geradelte Kilometer. Ein sehr schöner Ausflug ging zu Ende mit der Erkenntnis, von "dr Alb ra" ist nicht gleichbedeutend mit: immer flach und abwärts.                                    

Gisela Maier

Radler - Weekend im Schwarzwald

Alles war beim diesjährigen Radler-Weekend der Mittwochsradler der SportKultur Stuttgart etwas anders. Bereits im März wurden die Hotelzimmer bestellt und im Juli folgte dann Absage auf Absage. Der Wirt vom „Gasthof Bären“ in Siegelau war sehr verständnisvoll. Er stornierte ohne Kosten mit der Begründung „in Zeiten wie diesen ist es für alle nicht einfach“. So machten sich dann nur vier Radlerfreunde auf den Südschwarzwald per Rad zu erkunden.

Die Anfahrt nach Siegelau, einem Teil von Gutach im Breisgau, wurde individuell gemacht. Und beinahe gleichzeitig trafen die Autos dort ein. Die Hotelzimmer konnten sofort bezogen werden und um 13 Uhr wurde die erste Radtour gestartet. Direkt vom Hotel aus wurde weiter in das Seitental der Elz geradelt. Die 18 % Steigung wurde nicht gesucht, aber sie war eben da und konnte dank elektrischer Unterstützung auch gut überwunden werden. Die lange Abfahrt nach Sexau und Richtung Rheinebene war ein Genuss. In Denzlingen wurde die Richtung gewechselt und im Elztal aufwärts erreichte die Gruppe Waldkirch. Der obligatorische Eisstopp erfrischte die Radler und die restlichen Kilometer zurück zum Hotel waren bald geschafft.  

Die ganztägige Radtour wurde wie gewünscht gefahren. Schade nur, dass diejenigen die diesen Wunsch geäußert hatten, nun nicht dabei waren. Mit den Autos wurde bis nach Denzlingen gefahren und von dort aus mit dem Rad. Schnell war Freiburg erreicht und das Münster wurde zu Fuß umrundet. Auf Grund des Andrangs am Eingang und weil Jeder das Münster bereits von innen kannte, wurde die Tour fortgesetzt. Lange acht Kilometer, stetig ansteigend, ging es bis zur Schauinslandbahn. Dort mussten die Radler feststellen, dass die Warteschlange schier endlos war und man in glühender Hitze über eine Stunde anstehen musste. Die Beratung war kurz und bündig: wir strampeln den Schauinsland hoch. Es war schon anstrengend, aber die meiste Strecke verlief im Schatten des Waldes und der Belag der Straße war perfekt. Oben angekommen gab es eine kurze Vesperpause, bevor die 18 km lange Abfahrt durch das Münstertal bis nach Staufen anstand. Herrlich war diese Abfahrt mit den vielen schönen Ausblicken. Von hier aus verlief die Route beinahe flach bis Freiburg und nach Denzlingen. Zu den geparkten Autos war es auch nicht mehr weit.

Der 3. Radeltag ging in eine ganz andere Richtung. Die Anfahrt sollte eigentlich mit dem Zug vorgenommen werden. Aber nachdem die Bahnstrecke elektrifiziert wird und der Schienenersatzverkehr keine Räder transportiert, mussten die Räder eben wieder auf die Radständer am Auto verladen werden. Mit dem Auto fuhr man nach Freiburg, dann das Höllental hinauf bis Hinterzarten. Von hier aus radelten die Freunde dann nach Titisee und über Neustadt und Kappel nach Lenzkirch. Hier wurde Mittagspause gemacht. Das Endziel war der Schluchsee. Die Gruppe radelte nach Bonndorf, hinab zur Steinasäge und auf einem romantischen Waldweg bis Schluchsee. Die Landschaft war wunderbar, der einzige Wermutstropfen war die Beschaffenheit der meisten Radwege an diesem Tag. Es musste sehr viel auf steinigem und gesplittetem Untergrund geradelt werden, was sehr anstrengend ist und es braucht eben auch viel Zeit. Die Gästekarte beinhaltete auch kostenlose Bahnfahrten und so erreichten die Radler bequem per Zug wieder Hinterzarten.

An diesem Radler-Weekend wurden 47km, 82km und 53km geradelt. Das Hotel war sehr gut und gemütlich, der Wirt ein großartiger Koch und die Sonne stach beinahe zu arg vom wolkenlosen Himmel. Auf der Heimfahrt wurde als Abschluss noch ein kleiner Spaziergang am Triberger Wasserfall gemacht, bevor die individuelle Heimfahrt nach Stuttgart angetreten wurde. So richtig schön und harmonisch war dieses Radler-Weekend und es wurden diejenigen bedauert, die nicht mit dabei sein wollten.

Gisela Maier

Wenn der Mittwoch zum Sonntag wird

Die Mittwochsradler der SportKultur Stuttgart haben, bedingt durch Corona, Probleme das Jahresprogramm durchzuführen. Und so haben die Leader sich kurzerhand entschlossen, einige ganztägige Sonntags-Radtouren an einem Mittwoch anzubieten. Somit gingen die Radlerfreunde zum ersten Mal an einem Mittwoch zusammen auf große Tour.

Von Wangen aus radelte man am Neckar entlang bis zu den Mineralbädern, dann den Rosensteinpark hinauf bis zur Prag. Jetzt ging es in flottem Tempo abwärts nach Feuerbach und weiter nach Weilimdorf. Hier konnte die Straße verlassen werden und auf landschaftlich schönen und ruhigen Wegen erreichte die Gruppe die riesige Kleingartenanlage Fasanengarten. Dann wurde an Gerlingen vorbeigeradelt und bald darauf, bei der Fleischmühle,  konnte man ins Glemstal einbiegen. Sehr schön war es im teilweise renaturierten und schattigen Glemstal zu radeln. Bald war Leonberg erreicht und weiter ging es nach Silberberg. Am Bahnhof Silberberg wurden die Bahngleise unterquert und kurz darauf bog die Radgruppe in einen Weg am Waldrand ein, der entlang des Wasserbaches bis nach Rutesheim führte. Und hier fand dann die verdiente Mittagspause statt.

Der zweite Teil dieser Ausfahrt war sehr einfach und daher auch flott zu fahren. Es ging viel bergab. Nach Flacht und Weissach erreichte man den Radweg am Strudelbach. Über Heimerdingen und Eberdingen rollte man weiter abwärts durch das Rieter Tal bis nach Enzweihingen. In einem Pulk konnte die stark befahrenen B 10 überquert werden. Die restliche Strecke wurde auf dem Enztal-Radweg zurückgelegt. Und weil kein Sonntag war, war dieser Radweg wenig frequentiert und konnte richtig genossen werden.

In Bietigheim-Bissingen wurde noch ein Eisstopp eingelegt, welcher bei dieser Hitze als sehr angenehm empfunden wurde. Einen Anstieg gab es noch in Bietigheim bis zum Bahnhof. Mit der S-Bahn fuhren die Mittwochsradler dann bis zum Stuttgarter Nordbahnhof. Von dort aus radelte man den Rosensteinpark abwärts und zurück zum Ausgangspunkt dieser Radtour. 77 km standen auf dem Tacho und alle Teilnehmer kamen fröhlich ans Ziel.

Gisela Maier

Mittwochsradler starten verspätet in die Saison 2020

Durch die Conorazeit mussten die Mittwochsradler der SportKultur Stuttgart lange Zeit auf den Beginn des Radtreff warten.

Als dann endlich die „Freigabe“ kam, stand im Plan als erste Ausfahrt gleich eine ganztägige Sonntags-Radtour. Die Leader, Gisela und Klaus Maier, boten der Gruppe dann als Einstieg eine halbtägige Sonntags-Radtour an, welche für den Anfang auch richtig zugeschnitten war. Die Radfreunde trafen sich um durch das Neckartal, das Remstal bis Endersbach und wieder zurück nach Wangen zu radeln.

Und dann konnte man sich wieder mittwochs regelmäßig zu den abendlichen Radtouren treffen.

Die erste ganztägige Sonntags-Radtour führte die Gruppe ins Alb-Vorland. Diese Ausfahrt wurde vollkommen mit dem Fahrrad gemacht. Auf der linken Neckarseite radelte man über Esslingen und Altbach nach Plochingen. Hier wurde Hochdorf angesteuert. Weiter ging es über Rosswälden nach Albershausen. Nach einer langen und rasanten Abfahrt musste dann ein ebensolch heftiger Anstieg nach Sparwiesen bewältigt werden. Die Mittagspause im „Biergarten vom Schloss Filseck“ hatten sich alle redlich verdient.

Ein herrlicher Ausblick auf die Kaiserberge und die Schwäbische Alb bot sich den Radlern bevor sie ihren Weg fortsetzten. Der zweite Teil der Radtour führte nach Bad Boll, nach Hattenhofen, Roßwälden und wieder nach Hochdorf. Die gesamte Strecke war recht hügelig, aber man konnte sicher sein, dass nach jedem Anstieg wieder eine herrliche Abfahrt anstand.

In Plochingen wurde dann noch ein genüsslicher Eisstopp eingelegt.  Der weitere Rückweg erfolgte über Deizisau, Sirnau und Weil wieder zurück nach Wangen.

Eine sehr schöne, aussichtsreiche und auch etwas anstrengende Radtour hatten die Radfreunde absolviert. Und man konnte stolz auf 83 Radkilometer zurückblicken.

Gisela Maier

Jahresbericht 2019

Die Gruppe der Mittwochsradler war auch 2019 miteinander auf Tour und erfreulicherweise ohne besondere Vorkommnisse.

Es wurden 19 Abendradtouren durchgeführt, davon an drei Abenden eine doppelt lange Tour. Der Grund für die doppelten Radtouren war, dass die Leader Gisela und Klaus Maier nicht an allen Terminen präsent sein konnten und die Vertretungen bedauerlicherweise auch verhindert waren.

Dann gab es noch 6 ganztägige Sonntags-Radtouren, und beim Radler-Weekend in Bamberg konnte an drei Tagen eine Radtour durchgeführt werden. Am Regentag ging es mit den Autos zu Besichtigungen in die Sächsische Schweiz; also war das auch kein verlorener Tag.

Obwohl das Wetter zu Beginn der Saison sehr nass war, radelten die Mittwochs-Radler immerhin noch gemeinsam 1.243 km. Der Champion der E-Bikes war wieder Günter Seiffer mit 1186 km, gefolgt von Erika Vogt mit 1011 km; bei den M-Bikes wurde Wolfgang Jancevskis mit 871 km Champion, zweite wurde Ute Dietrich mit 634 km. Die Leader sind in dieser Wertung außen vor.

Die Sonntags-Radtouren führten ins Heckengäu, ins Enztal, in das Neckartal und weiter in Richtung Remstal, in den Schwarzwald, in das Zabergäu, auf die Schwäbische Alb. Das Radler-Weekend fand in Franken statt.

Auch für die nächste Saison 2020 sind die Radtouren wieder so geplant, dass man rund um Stuttgart, in alle Himmelsrichtungen verteilt, sich Radtouren ersonnen hat. Das Radler-Weekend wird dann im Schwarzwald stattfinden.

Radtreffbeginn ist wieder mit Beginn der Sommerzeit: Mittwoch um 18 Uhr ab dem Vereinsgelände Kesselstraße.

Gisela Maier