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2018: Schurwaldradtour - schön aber anstrengend

Die fünfte ganztägige Radtour führte die Mittwochsradler der SportKultur Stuttgart auf die Höhen des Schurwaldes. Der Hitze trotzten neun Radler, die sich am Sonntag zusammenfanden.

 

Die eigentliche Radtour begann in Plochingen, das man mit der S-Bahn erreichte. Die ersten 19 km waren relativ flach. Die Gruppe radelte zunächst an der Fils entlang, durch Ebersbach und Uhingen  nach Faurndau. Hier begann die ehemalige Bahnstraße, auf der man einen bequemen Anstieg auf die Höhen des Schurwaldes hat. Die gut ausgebaute Strecke führte durch waldiges Gebiet bis nach Wäschenbeuren. Hier verließen die Radler die Trasse um das Wäscherschloss zu erreichen. Dann wurde Oberkirneck angepeilt und ein Golfplatz musste durchquert werden, um dann die Straße nach Rattenharz zu erreichen. Weiter ging es nach Breech und die Radler waren sehr überrascht, als plötzlich ein Wasserturm sichtbar wurde, welcher das Aussehen eines Leuchtturmes hat. Nun war es nicht mehr weit bis zur Mittagspause. In Oberberken wurde nach 44 km radeln im „Hirsch“ eingekehrt.

 

Der weitere Weg führte die Gruppe nur noch ein kurzes Stück auf asphaltiertem Weg. Dann ging dieser Weg in einen Waldweg über, gesplittet und mit einigen Steigungen und Abfahrten gespickt. Und die Radler waren froh, als sie bei Schlichten wieder einen guten Radweg neben der Straße fanden. Der Ausblick zur Schwäbischen Alb auf der einen Seite und auf der anderen Seite zum Schwäbischen Wald war einfach beeindruckend.  Es gab immer wieder Strecken, die durch den Schurwald führten und die die volle Konzentration der Radler abverlangten. Baltmannsweiler wurde gestreift und kurz nach Aichschieß  begann die lange und rasante Abfahrt nach Oberesslingen. In Esslingen gönnte sich die Radgruppe dann noch einen Eisstopp, bevor die letzten Kilometer in die heimatlichen Gefilde geradelt  wurden.

 

Diese Schurwaldradtour war anstrengend und nicht nur wegen des heißen und schwülen Wetters. Aber es dennoch sehr schön, da waren sich die Teilnehmer einig und am Ende der Ausfahrt waren 82 km Radkilometer auf dem Tacho.

 

Gisela Maier



2018: MIttwochsradler klatschnass im Nordschwarzwald

Bei ihrer vierten Sonntags-Ausfahrt wurden die Mittwochsradler der SportKultur Stuttgart klatschnass. In der Wettervorhersage war zwar feucht angesagt, aber trotzdem machten sich fünf Radelfreunde auf den Weg den Nordschwarzwald per Rad zu erkunden.

 

Der Ausgangspunkt dieser Radtour war Gärtringen, das mit der S-Bahn erreicht wurde. Gärtringen wurde durchquert, ebenso Deckenpfronn. Kurz vor Gültlingen wechselte die Gruppe auf den „Höhenradweg-Schwarzwald-Ost“ und auf dem neu geteerten Radweg wurde in flottem Tempo talwärts bis nach Wildberg im Nagoldtal geradelt. Das Flüsschen wurde überquert und somit befanden sich die Radler auf dem „Heidelberg-Schwarzwald-Bodensee-Radweg“. Die Freude war groß, denn auch dieser Radweg war perfekt geteert und die Radler hatten diesen Radweg in nicht so guter Erinnerung. Vorwiegend abwärts, aber auch mit einigen „Wellen“ gespickt, war diese Strecke.  Wie geplant wurde in Calw, nach dem ersten Drittel der Radtour, der Mittagsstopp eingelegt. Inmitten der historischen Altstadt, mit den vielen schönen Fachwerkhäusern, fand die Pause statt.

Danach ging es flott weiter und meistens mit Blick auf die Nagold. Hirsau, Bad Liebenzell und Weißenstein wurden passiert, bevor man dann in Pforzheim an das Flüsschen Würm wechselte.

Hier begann ein langer, aber moderater Anstieg. Zunächst wurde auf dem „Würmtalradweg“ geradelt und in Würm wechselte die Gruppe dann auf die Straße, welche mit ihrer gleichmäßigen Steigung viel einfacher zu befahren war. Den ganzen Tag freuten sich die Mittwochsradler über das sonnige und trockene Wetter, bis sich plötzlich der Himmel verdunkelte und heftiger Regen setzte ein. Zunächst suchten die Freunde Schutz unter Bäumen, aber als das Blätterdach auch nicht mehr der Nässe standhielt entschlossen sie sich zur Weiterfahrt. In kürzester Zeit waren die Radler klatschnass, bis auf die geschützten Körperteile der Regenjacken. Die letzten 20 km wurden dann in gesteigertem Tempo geradelt.

In Weil der Stadt stand bereits die S-Bahn zum Einsteigen bereit. Und es war irgendwie verblüffend, dass die klatschnassen Radler trotzdem den Humor nicht verloren hatten und vergnügt plaudernd nach Hause fuhren. 88 km waren per Rad absolviert worden und es war eine fröhliche und lustige Ausfahrt gewesen.

 

Gisela Maier

 



2018: Radtour mit kulinarischen Genüssen

Die dritte Sonntags-Radtour führte die Gruppe der Mittwochsradler ins Albvorland und auch etwas auf die Schwäbische Alb. Insgesamt war diese Ausfahrt nicht sehr stressig, jedoch waren einige Anstiege dabei, die so manchen Mitradler kurzfristig vom Fahrrad zwang.

Neun Mittwochsradler trafen sich am Sonntagvormittag um mit der S-Bahn den Ausgangspunkt der Radtour, Kirchheim unter Teck, anzusteuern. Hier wurde die Rundtour gestartet. Zum Einradeln ideal war die zunächst ebene Strecke über Jesingen nach Ohmden. Leicht hügelig ging es weiter nach Zell und Bad Boll. Im Kurgebiet war es noch sehr ruhig, so dass dieses Gebiet ohne Probleme durchquert werden konnte. Der herrliche Ausblick zwischen Eschenbach und Schlat musste hart erarbeitet werden. Auf der Anhöhe angekommen konnten die drei Kaiserberge, Hohenstaufen, Hohenrechberg und Stuifen, sowie die Hügel des Schurwaldes bewundert werden. Noch ein kurzer Anstieg in  Schlat und dann begann die Abfahrt ins Filstal. Zunächst radelte die Gruppe auf Waldwegen und später wieder auf guten asphaltierten Wegen ins Tal. Der mittägliche Einkehrstopp fand dieses Mal im „Filseck“ in Gingen statt; kulinarisch schwäbisch gut.
Gut gestärkt radelten die Mittwochsradler weiter nach Geislingen und immer an der Fils entlang und stetig ansteigend bis nach Mühlhausen. Dort wurde dann das Filstal verlassen und bald war auch Gruibingen auf der Alb erreicht. Ein letzter Anstieg zum „Deutschen Haus“ stand an, bevor der herrliche Ausblick, Eis und Kuchen genossen werden konnten.
Der letzte Teil dieser Radtour war ein Genuss. Zunächst freuten sich die Radler über die lange und rasante Abfahrt nach Weilheim. Von da an bis nach Kirchheim war die Strecke flach. Und auch hier spürte man die Einflüsse von „Stuttgart 21“. Der Radweg hatte deshalb eine Umleitung.

Zuhause in Wangen angekommen, zeigte der Tacho 82 Radelkilometer an, die bei idealem Wetter absolviert werden konnten.


Gisela Maier



2018: Mittwochsradler unterwegs im Schönbuch



2017: Abschlusstreff

Die Leader Gisela und Klaus Maier trafen sich mit ihren Mitradlern zum Abschluss der Radtreffsaison im Vereinslokal bei „Stogi“. Es wurde wieder einmal ein sehr unterhaltsamer Abend mit vielen lustigen Rückblicken und auch wurde Lust auf die kommende Radsaison geweckt.

Und hier eine kurze Zusammenfassung, was die Mittwochsradler in der Saison 2017  gemeinsam unternommen hatten:
In der Saison 2017 nahmen 17 Radler an den Ausfahrten teil. Die Gruppe ist seit Jahren konstant und neu hinzugekommene Radler sind alle im Seniorenbereich.

Es wurden 33 Radtouren durchgeführt. 26 Abendradtouren und 6 ganztägige Sonntags-Radtouren. Das geplante „Radler-Weekend“, mit drei Radtouren im Allgäu, fiel buchstäblich ins Wasser. Die Gruppe akzeptierte das Ersatzprogramm: wandern mit Schirm. Und es wurden dennoch interessante und fröhliche Tage. Dazu beigetragen hatte sicher auch die gute Unterbringung und exzellente Verpflegung im Hotel „Lamm“ in Immenstadt.

Insgesamt hatte die Gruppe 10.613 km geradelt. Günter Seiffer hatte keine Ausfahrt versäumt und erreichte 1.367 km – einfach super!!!  Somit war er Erster in der „E-Klasse“, zweiter wurde Gerhard Baur mit 814 km.

In der „M-Klasse“ (normales Fahrrad, muskelbetrieben) wurde Erste Ute Dietrich mit 1.054 km, zweiter wurde Erich Seybold mit 1.054 km.

Wenn sich 2017 auch viele Leute über das Wetter aufgeregt hatten, unsere Termine waren wettertechnisch gesehen sehr gut. Nur zwei Radtouren fielen wegen Regenwetter aus und die Radtour vor dem Radler-Weekend ließen wir ausfallen.

Drei Mal übernahm Erich Seybold die Führung der Mittwochs-Radler und Gert Grad sprang einmal ein.

Es war eine gute Saison. Leider stürzte Erich Seybold In Oberesslingen (Randstein, daneben eine tiefe Rille) und verletzte sich an der Schulter. Zum Glück saß er nach sieben Wochen Zwangspause dann wieder auf dem Fahrrad. Ansonsten hatten wir keine Verletzten zu beklagen.

Die Gruppe ist sehr homogen und äußerst diszipliniert und es macht Spaß mit den Mittwochs-Radler auf Tour zu gehen.

Gisela Maier

 

 

Gedicht von Ute Dietrich:



2017: Letzte Sonntagsradtour 2017

Die Mittwochsradler absolvierten ihre letzte Sonntags-Radtour dieser Saison bei bestem Radelwetter. Diesmal führte die Ausfahrt ins Gäu.

Mit der S-Bahn erreichte die Gruppe Herrenberg und dann stieg man auf das Fahrrad um. Der Wettergott meinte es diesmal richtig gut mit den Mittwochsradlern. Es war trocken und die Temperaturen waren angenehm mild. Viele Teilnehmer kannten diese Gegend bereits, umso erfreuter war man, dass die Leader neue, unbekannte Wege gefunden hatten. Die Radstrecke war recht hügelig und anspruchsvoll, also für eine Radtour zum Saisonende geradezu ideal.

Über Gültstein, Altingen, Reusten und Poltringen wurde Tübingen erreicht. Ein kleiner Stadtrundgang wurde gemacht. Der herrliche Marktplatz wurde bewundert; allerdings blieb den Radlern der Aufstieg auf den Kirchturm mit der lohnenswerten Aussicht verwehrt. So radelte man auf den holprigen Pflasterstraßen wieder hinaus aus Tübingen und zum Mittagsstopp hinauf zum „Schwarzlocher Hof“. Gut gestärkt wurde die Fahrt in Richtung Herrenberg angetreten. Diesmal auf der anderen Seite des Ammertales. Zunächst passierten die Mittwochsradler die Domäne Ammern und weiter ging es über Pfäffingen, Oberndorf und Hailfingen nach Öschelbronn. Oft sah die Radgruppe die Silhouette der Schwäbischen Alb im Süden und das Städtchen Herrenberg im Osten. Das Endziel dieser Radtour war Weil der Stadt. Deshalb wurde Haslach angesteuert und nach Kuppingen wurde Gärtringen erreicht. Nach den vielen Hügeln wurden die Radler jetzt mit einer langen und genussvollen Abfahrt verwöhnt. Es ging hinab nach Deufringen, Aidlingen, Schafhausen und nur ein kurzer heftiger Anstieg musste noch in Weil der Stadt zum Bahnhof in Kauf genommen werden.

Mit der S-Bahn wurde die Heimreise angetreten und weil, bedingt durch das Volksfest, die Route über den Hauptbahnhof nicht empfehlenswert war, wurde an der Haltestelle Nordbahnhof ausgestiegen. Wie schon öfters rollte man bequem abwärts durch den Rosensteinpark, durch die Villa Berg und erreichte in flottem Tempo Wangen. 85 km zeigte der Tacho an, als die frohgelaunten Radler sich verabschiedeten.

Gisela Maier 



2017: Radler-Weekend im Dauerregen

Die Mittwochsradler von der SportKultur hatten sich so sehr auf das Radler-Weekend im Allgäu gefreut und die Leader hatten tolle neue Radtouren ausgearbeitet. Sogar die mittäglichen Einkehrschwünge waren getestet und somit stand einem perfekten Wochenende eigentlich nichts im Weg – nur auf das Wetter war diesmal kein Verlass.

Die Zimmer im Hotel „Lamm“ in Immenstadt waren schon längere Zeit fest reserviert und so reisten die Mittwochsradler auch im Regen ins Allgäu. Die Fahrräder wurden in der Garage untergestellt und kamen bis zur Abreise nicht wieder heraus. Schon als die Leader den Wetterbericht zu Hause gesehen hatten, wurde flugs ein Ersatzprogramm erstellt. Bei Dauerregen konnte man einfach nicht radeln, aber wandern mit Schirm und wasserdichten Bergschuhen war allemal möglich.

Am Donnerstag um 13 Uhr trafen sich die Mittwochsradler im Hotel in Immenstadt um eigentlich die erste Radtour zu starten. Jetzt wurde zunächst eine Pizzeria besucht, es regnete immer noch und deshalb ging es zu Fuß an den „Alpsee“. Beinahe menschenleer war die schöne Strandpromenade.  Abends im Hotel wurden die Radler mit einem tollen Menü  überrascht. Die Gruppe hatte sich mit dem Dauerregen abgefunden und beschlossen jeden Abend im „Lamm“ dieses leckere Essen genießen zu wollen.

Freitags wurde das „Kutschenmuseum“ in Hinterstein besucht. Um zu diesem Museum zu kommen stand eine kleine Wanderung durch Wald und Wiesen auf dem Programm. Ein wirklich außergewöhnliches Museum mit unzähligen Sammlerstücken wie Kutschen, präparierte Tiere und dergleichen bot sich den Besuchern. Nachts und samstags das gleiche Wetter: Regen! So entschieden sich einige Radler für Städtebummel und die Leader fuhren mit den anderen zur „Breitachklamm“. Was für ein grandioses Spektakel bei solchen Regenmengen. Unzählige große Wasserfälle stürzten in die Schlucht und der Lärmpegel war beeindruckend. Auf dem Rückweg zeigten die Leader per Auto die Radstrecke der ersten geplanten Ausfahrt. Über Oberstdorf ging es hinauf nach Reichenbach, nach Schöllang und bei Hinang wieder steil abwärts ins Illertal.  Die Gruppe hatte Glück, die Sicht auf die Berge war frei. Am Sonntag war Abreise und da besuchte der größte Teil der Gruppe noch das „Bergbauernmuseum“ in Diepolz. Die Führung war sehr interessant, die Verkostung in der Käserei sehr lecker und natürlich wurde dort dann auch eingekauft.

Wenn man jetzt an das „Radler-Weekend“ zurückdenkt muss man sagen, es war sehr schön und unterhaltend. Auch mit dem Ersatzprogramm zu Fuß und per Auto hatten die Mittwochsradler viel vom Allgäu gesehen und hatten zusammen sehr großen Spaß.

Gisela Maier



 
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