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Gürtelprüfung

Voraussetzung für eine Gürtelprüfung ist natürlich eine regelmäßige Trainingsteilnahme! In der Regel werdet ihr direkt von den Trainern auf die nächste Prüfung angesprochen. Bei einer Gürtelprüfung werden die gelernten Fall-, Wurf- und Bodentechniken geprüft. Bei bestandener Prüfung erhält jeder Judoka eine neue Gürtelfarbe und eine Urkunde. Nach jeder Prüfung gibt es eine Wartefrist von mindestens 6 Monaten, sowie ein Mindestalter bis zum nächsten Gürtel. Genauere Informationen findet Ihr in der Prüfungsordnung vom WJV.
 

Verfahrensordnung für das Prüfungswesen (302 KB)



Trainingsregeln

Die Trainingsregeln sind von jedem Judoka zu beachten und einzuhalten. Sie helfen uns, dass jeder Judoka und Trainer sich beim Trainingsbetrieb wohlfühlen und alle Spaß haben.

 

 Trainingsregeln (21 KB)



Judowerte

Höflichkeit:
Behandle Deine Trainingspartner und Wettkampfgegner wie Freunde. Zeige Deinen Respekt gegenüber jedem Judo-Übenden durch eine ordentliche Verneigung.
 
Hilfsbereitschaft:
Hilf Deinem Partner, die Techniken korrekt zu erlernen. Sei ein guter Uke. Unterstütze als Höher-Graduierter/Trainingsälterer die Anfänger. Hilf den Neuen, sich in der Gruppe zurecht zu finden.
 
Ehrlichkeit:
Kämpfe fair, ohne unsportliche Handlungen und ohne Hintergedanken. Ernsthaftigkeit: Sei bei allen Übungen und im Wettkampf konzentriert und voll bei der Sache. Entwickle eine positive Trainingseinstellung und übe fleißig.
 
Respekt:
Begegne Deinem Lehrer/Deiner Lehrerin und den Trainingsälteren zuvorkommend. Erkenne die Leistungen derjenigen an, die schon vor Deiner Zeit Judo betrieben haben.
 
Bescheidenheit:
Spiele Dich selbst nicht in den Vordergrund. Sprich über Deinen Erfolg nicht mit Übertreibung. Orientiere Dich an den Besseren und nicht an denen, deren Leistungsstand Du bereits erreicht hast.
 
Wertschätzung:
Erkenne die Leistung jedes Anderen an, wenn dieser sich nach seinen Möglichkeiten ernsthaft anstrengt. Mut: Nimm im Randori und Wettkampf Dein Herz in die Hand. Gib Dich niemals auf, auch nicht bei einer drohenden Niederlage oder bei einem scheinbar übermächtigen Gegner.
 
Selbstbeherrschung:
Achte auf Pünktlichkeit und Disziplin bei Training und Wettkampf. Verliere auf der Matte nie die Beherrschung, auch nicht bei Situationen, die Du als unfair empfindest.
 
Freundschaft:
Achte all diese Werte und alle Menschen. Dann wirst Du beim Judo unweigerlich Freunde finden.


Judoprinzipien

"Sei-Ryoku-Zen-Yo" - das technische Prinzip

Dieses Prinzip beschreibt, wie man Judotechniken ausgeführen soll und wie man sich im Kampf zu verhalten hat. Es kann mit "Bester Einsatz von Geist und Körper" umschrieben werden und beinhaltet eine deutliche Absage an das 'Kraftmeiertum', die bloße Anwendung schierer physischer Kraft. Mit diesem Prinzip will Kano den Begriff Ju (sanft, nachgeben, geschmeidig) des Wortes Judo näher charakterisieren. Die Idee des Siegens durch Nachgeben, sowohl als körperliche Eigenschaft als auch als geistig-emotionale Einstellung findet sich hier wieder.
In der Judo-Praxis können folgende theoretisch-taktischen Grundsätze diesem Prinzip zugeordnet werden:
  • Ausnutzen der Bewegung des Gegners und des eigenen Schwungs
  • Anwenden der Hebelgesetze
  • Brechen des gegnerischen Gleichgewichts
  • das eigene Gewicht mehr einsetzen als die eigene Kraft
  • auch bei aggressiven Handlungen des Gegners kühlen Kopf bewahren
  • den Gegner studieren und Schwachpunkte nutzen
  • die eigenen Stärken gegen die Schwächen des Gegners nutzen


"Ji-Ta-Kyo-Ei" - das moralische Prinzip

Das zweite Prinzip Jigoro Kanos hebt Judo über eine bloße Zweikampfsportarthinaus und lässt es zum Erziehungssystem werden. In der Übersetzung kann man dieses Prinzip als "Gegenseitige Hilfe für den wechselseitigen Fortschritt und das beiderseitige Wohlergehen" verstehen. Kano macht damit deutlich, mit welcher Einstellung und Haltung man Judo erlernen und betreiben soll. Er macht klar, dass der Partner nicht nur "Übungsobjekt" ist, jemand, an dem man übt, sondern ein Gegenüber, für das man Verantwortung entwickeln muss und für dessen Fortschritt in technischer und persönlicher Hinsicht man genauso arbeiten muss, wie für den eigenen. Ohne willig mitarbeitende Partner ist ein Judo-Studium nicht möglich. Mit dem Prinzip des gegenseitigen Helfens und Verstehens hat Kano den Aspekt des Do (Weg, Prinzip, Grundsatz) des Wortes Judo als Lebensweg oder prinzipielle Einstellung zum Leben im Miteinander näher beschreiben.
Auf der Judo-Matte beim täglichen Training kann man die Anwendung dieses Prinzips unter anderem daran erkennen, dass
  • Tori die Kontrolle über die Fallübung von Uke ausübt
  • Uke bei Würge- und/oder Hebeltechniken rechtzeitig abschlägt und Tori die Technik daraufhin sofort beendet
  • alle Übenden miteinander trainieren und kein Partner zum Üben abgelehnt wird
  • beim Üben von Judotechniken und beim Randori Rücksicht auf Alter, Geschlecht, körperliche und technische Entwicklung des Partners genommen wird und wechselseitige Erfolgserlebnisse ermöglicht werden
  • jeder Übende bereit ist, für sein Handeln und für die Gegner Verantwortung zu übernehmen


Links zur Judowelt



 
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